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Das Anwesen in der Judenstraße heute |
Weißbierbrauer
Die Ursprünge des Brauhauses reichen weit zurück: Um 1390 gehören das Wohn- und Malzhaus dem Büttner Conrad Ingram und seiner Frau Christein; damit zählt es zu den frühesten gewerblich betriebenen Braustätten Bambergs. Um 1674 erwirbt Fürstbischof Peter Philipp von Dernbach das Anwesen; mit dem Erwerb durch den Regenten entsteht die Bezeichnung „fürstliches Weißbierhaus“. 1805 steht das Anwesen infolge der Säkularisation zum Verkauf ausgeschrieben und wird vom bürgerlichen Büttner Matthias Behr erworben. Von 1859 bis 1871 gehört die Braustätte dem Michael Ament. Mit dem frühen Ableben des Brauers im Jahr 1871 geht die Brautradition zu Ende.
Homepage zum Buch „Bamberg, die wahre Hauptstadt des Bieres“ / Dr. Christian Fiedler |
Eingang zum früheren Felsenkeller |