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Das "Steinerne Haus" um 1930 |
Brauerei Steinernes Haus
Der Betrieb einer Braustätte ist frühestens für das Jahr 1599 anzunehmen, als der Büttner Hans Pfister das Anwesen für 2.050 Gulden erwirbt. In den folgenden Jahrhunderten ist das Haus, in dem Wallenstein 1632 angeblich seine Rekruten mustern ließ, durchgängig im Besitz von Büttnern. Die letzte Periode leiten im Juni 1912 die beiden Geschäftspartner Johann Dietz und Eduard Schardt ein. Zunächst bleibt die wirtschaftliche Lage weitgehend stabil und die Geschäfte gehen gut. Dies ändert sich mit Beginn des Ersten Weltkriegs und Johann Dietz sieht sich gezwungen, den Braubetrieb am 1. Oktober 1918 abzumelden. Noch heute wird das „Steinerne Haus“ gastronomisch genutzt und beherbergt das mexikanische Restaurant „Calimeros“.
Homepage zum Buch „Bamberg, die wahre Hauptstadt des Bieres“ / Dr. Christian Fiedler |
Alter Bierkrug von Braumeister Michel |