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Brauerei Schwarzer Ochse
Seit einem Großfeuer im Jahr 1857 ist das Brauhaus „Zum Schwarzen Ochsen“ aus dem Bamberger Stadtbild verschwunden. Es stand an der Einmündung der Tränkgasse in den früheren Steinweg und ist identisch mit der heutigen Anschrift Obere Königstraße 16. Ihren Namen erhält die Braustätte unter dem „Ochsenthomas“ genannten Büttner Thomas Schneider. Als letzter Brauer ist der gebürtige Würzburger Valentin Zehnder überliefert, der 1851 das Anwesen übernimmt. Kurz darauf endet der Braubetrieb für immer, als am 23. Juli 1857 ein Brand ausbricht und das Haus verwüstet. Noch im selben Jahr erwirbt der städtische Magistrat die unansehnliche Brandruine und nutzt die Freifläche zur Aufweitung der Tränkgasse.
Homepage zum Buch „Bamberg, die wahre Hauptstadt des Bieres“ / Dr. Christian Fiedler |