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Anstelle des Brauhauses steht heute eine Bank
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Brauerei Schwarzer Bauer
Ihren Namen erhält die Braustätte im Jahr 1615, als der Büttner Hans Bauer zwei benachbarte Haushälften in der Lagen Straße zu einem vereint. Am 18. Mai 1789 zerstört ein Brand mehrere Häuser. Zu den betroffenen Anwohnern gehört auch der Brauer Pankraz Gabler, der dafür eine Brandentschädigung in Höhe von 3.705 Gulden erhält. Später übernimmt sein Sohn Josef Gabler das Anwesen, der im Alter von 67 Jahren verstirbt. Es ist die Zeit, in der so viele Bamberger Braustätten für immer schließen - auch für den „Schwarzen Bauern“ findet sich kein Nachfolger. Der Felsenkeller wird an einen anderen Braumeister verkauft, das Brau- und Gasthaus in der Langen Straße zu einem Einkaufsladen umgestaltet.
Homepage zum Buch „Bamberg, die wahre Hauptstadt des Bieres“ / Dr. Christian Fiedler |