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Gasthof Roter Ochse |
Brauerei Roter Ochse
Da das Anwesen bereits um 1531 von einem Büttner bewohnt wird, kann der Beginn der Brautätigkeit für diese Zeit angenommen werden. Der Hausname „Zum Roten Ochsen“ taucht um 1610 erstmals auf. Durch den verheerenden Eisgang im Februar 1784, bei dem auch die benachbarte Seesbrücke fortgerissen wird, erleidet die Brauerei erhebliche Zerstörungen an den uferseitigen Gebäuden. Letzter Eigentümer und Brauer im „Roten Ochsen“ ist Johann Scharnagel. Er übernimmt das Anwesen 1835 und vererbt es nach seinem Tod an seine Witwe Magdalene. Da ihr gemeinsamer Sohn Philipp die Brauerei „Specht“ übernimmt, meldet sie am 24. September 1873 die Brauerei und Büttnerei „Zum Roten Ochsen“ bei der Stadt ab.
Homepage zum Buch „Bamberg, die wahre Hauptstadt des Bieres“ / Dr. Christian Fiedler |