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Die Riegelhof-Brauerei um 1900 |
Brauerei Riegelhof
Das Anwesen Concordiastraße 11 ist aus kulturhistorischer Sicht äußerst interessant. Um 1365 beherbergt es ein „Nunnenhaus“ des Tertiarier-Ordens. Die darin lebenden Klosterschwestern streben eine klösterliche Abschottung an und erwerben bis 1505 fünf Nachbargrundstücke. Der Betrieb eines Brauhauses ist ab 1718 nachweisbar. Hans Schwarz, Büttner aus Unterlauter, wird neuer Besitzer und bittet das Domkapitel, die ihm bereits für den Kaulberg erteilte Brau- und Schankgerechtigkeit auf den Riegelhof verlegen zu dürfen. Die letzte Ära der Brauerei beginnt 1897 mit dem Braumeister Nikolaus Guth. Ab 1930 verpachtet er den Riegelhof an den 27-jährigen Braumeister Otto Gabold, erst im Jahr 1953 endet die Brautätigkeit für immer.
Homepage zum Buch „Bamberg, die wahre Hauptstadt des Bieres“ / Dr. Christian Fiedler |
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