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Ansicht vom Regnitz- ufer aus (ca. 1900) |
Brauerei Prinz Karl
Die Brauerei „Prinz Karl“ gehört zu den vielen alten Brauhäusern entlang des ehemaligen Steinwegs. Um 1628 ist der Büttner Johann Genshals als Hausherr des Anwesens überliefert, das später auch unter der Bezeichnung „Zum Goldenen Hirschen“ auftaucht. Am 18. Dezember 1782 erwirbt Georg Jäck das Brau- und Büttnerhaus „sonst zum Genshals genannt, itzt zum goldenen Hirschen“ für 4.000 Gulden. Nur kurze Zeit später zerstört das verheerende Hochwasser der Regnitz, dem auch die herrliche Seesbrücke zum Opfer fällt, die rückwärtige Bebauung seines Anwesens. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts befindet sich die Brauerei in ihrer Hochblüte. Als Eigentümer Heinrich Schmuck jedoch zur Armee eingezogen wird, wird der Braubetrieb zum 20. August 1916 für immer abgemeldet.
Homepage zum Buch „Bamberg, die wahre Hauptstadt des Bieres“ / Dr. Christian Fiedler |
"Geritzter" Bierkrug |