![]() |
|
|
|
|
|
Die Einfahrt zur Großbrauerei um 1970 |
Hofbräu AG Bamberg
Begründet wird die einst größte Braustätte Bambergs von dem Ziegeleibesitzer und Hopfenhändler Simon Lessing, der die „Erste Bamberger Exportbierbrauerei Frankenbräu“ am 27. November 1885 mit einem Grundkapital von 1,1 Mio. Mark ausstattet. Um 1900 erfolgt die Umbenennung in Hofbräu AG. Nach dem Ersten Weltkrieg nutzt die Geschäftsführung die Branchenschwäche zum Aufkauf vieler Konkurrenzbetriebe und firmiert 1919 zur „Hofbräu AG Bamberg und Erlangen“. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wird der Betrieb „arisiert“. Später dient die Hofbräu AG den Alliierten als Armeebrauerei. Als die Aktienmehrheit an die Patrizierbräu AG übergeht, lässt die Konzernleitung den Bamberger Betrieb stilllegen. Der letzte Biersud wird im Jahr 1977 angesetzt, die stolzen Brauereigebäude aus der Gründerzeit werden anschließend abgebrochen.
Homepage zum Buch „Bamberg, die wahre Hauptstadt des Bieres“ / Dr. Christian Fiedler |
Brauereibesitzer Willy Lessing |