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Die "Goldene Rose" vor dem Abriss 1872 |
Brauerei Goldene Rose
Bis zum Jahr 1872 ist die Obere Königstraße auf beiden Seiten durchgängig bebaut. Mit dem Anschluss Bambergs an das Eisenbahnnetz wird eine Verbindungsstraße vom Bahnhof zur Stadtmitte gebaut, die heutige Luitpoldstraße. Zum Bau der Straße müssen mehrere Gebäude abgerissen werden, darunter fällt auch das Brauhaus „Zur Rose“. Als letzter Braumeister gilt Georg Erlwein, der die Braustätte 1868 für die stolze Summe von 46.000 Gulden erwirbt. Neben dem Gast- und Brauhaus gehören zu dem Anwesen auch Felder, die sich bis zur heutigen Mittelstraße erstrecken. Vier Jahre später endet die Brautätigkeit an dieser Stätte für immer.
Homepage zum Buch „Bamberg, die wahre Hauptstadt des Bieres“ / Dr. Christian Fiedler |